Man segelt in nationalen/internationalen Gewässern. Angeboten werden Veranstaltungen mit Referenten für seglerische Themen sowie Aus- und Weiterbildungsangebote.
Außerdem werden Mitsegelmöglichkeiten bei verschiedenen Vereinen organisiert und günstige Charterkonditionen für selbstorganisierte Törns geboten. Fachmessen werden gemeinsam besucht.
Die Sparte Segeln trifft sich zu regelmäßigen Klönabenden, an denen Seglerisches und Nichtseglerisches besprochen wird bzw. die geplanten Aktivitäten abgestimmt werden.





In diesem Jahr waren wir nur eine kleine Crew, die zur diesjährigen SG-Sternregatta am Bodensee aufbrach. Frank als Skipper, Volker, Thomas und ich als Crew brachen am Donnerstagnachmittag auf und kamen am Abend nach einer ruhigen Fahrt in der Marina an. Für uns kleine Crews waren nagelneue Wohnmobile direkt am Wasser aufgebaut und wurden von uns auch gleich bezogen. An dieser Stelle ein dickes Lob an die Organisatoren: Es hat alles gut geklappt und es war alles bestens vorbereitet!
Frank übernahm unsere Beneteau 7,5, eine große offene Jolle mit 7,5m Länge und ließ vorhandene kleine Mängel auch gleich abstellen. Das geschulte und auch sehr fleißige Personal hatte auch alle Mängel in kürzester Zeit abgestellt und übergab uns eine in allen Punkten funktionstüchtige Jolle.
Gemeinsam mit anderen Crews, die ebenfalls am Donnerstagabend bereits angereist waren, nahmen wir noch einen Dämmerschoppen auf der schönen Terrasse des Marinarestaurants ein und genossen die nette Atmosphäre im Hafen. Etwas an Proviant für diesen Abend hatten wir uns auch noch beschafft, so blieben verpflegungstechnisch keine Wünsche offen.
Am Freitagmorgen fand das Probesegeln statt, das bei teilweise netten Windstärken, auch großen Spaß machte. Die Jolle setzte jeden Windhauch unmittelbar in Vortrieb um und bei Böen bis ca 5 Bft bewies uns die Beneteau das sie auch in Schräglage noch recht schnell segeln konnte. Thomas war noch nie auf einem Segelboot und Volker hatte auch noch wenig Erfahrung, also wurden beide zur Segelführung eingesetzt und nach ungezählten Kreuzschlägen funktionierten die Manöver zunehmend besser und schneller. Die Geschwindigkeitszunahme in den Böen machte allen Beteiligten recht viel Spaß und so wurde es ein netter Einsegeltag und uns allen war vor dem nächsten Tag nicht bange. Die Wettervorhersage sprach nur von wenig Wind, das würde Boote wie unsere Jolle Vorteile bringen. Dies schürte die Hoffnung auf eine gute Platzierung. Der Abend wurde von den Gastgebern recht nett gestaltet, mit „beer on the peer“ gab es ganz zwanglos die Gelegenheit alte und neue Bekanntschaften zu schließen oder auch aufzufrischen.
Am Samstagmorgen ging es dann zur Sache, die ein Langstreckenabschnitt stand auf dem Programm. Bei dichten Nebel wurde gestartet und man musste das Ziel mehr erahnen als das man es sehen konnte. Der Wind entsprach der Prognose und es war Glücksache wo man einen Hauch mehr erhielt. Die Crews, die sich für eine Route dicht unter Land entschieden hatten, waren im Vorteil, wir waren etwas weiter draußen und hatten teilweise überhaupt keinen Wind, was beim Segeln eindeutig von Nachteil ist. Am Ende stand für diese Etappe der 16. Platz bei 33 gestarteten Booten, was noch eine gewisse Hoffnung auf Steigerung am nächsten Tag zuließ.
Der Sonntag war dann für die Kurzstrecken vorgesehen, den sogenannten „up and Downs“. Bei diesen Kurzstrecken sind schnell ablaufende Segelmanöver das A und O der Wettfahrt. Mit unserer leichten Jolle und sehr geringen Tempoverlusten beim Kreuzen sahen wir uns da eindeutig im Vorteil vor den Dickschiffen trotz unseres Yardstick-Handicaps.
Bei wenig Wind mühten wir uns redlich ab und am Ende reichte es immerhin für den 15. Platz von 33 gestarteten Schiffen, ein recht achtbares Ergebnis für eine Crew, die in dieser Zusammensetzung das erste Mal gemeinsam auf einem Boot war. Und, da waren sich alle Beteiligten einig, das nächste Mal am Ijsselmeer 2012, sind wir wieder dabei.
Bericht: Falk Lange
Nach zwei Jahren Abstinenz stand in diesem Jahr wieder der D-Pokal Segeln auf dem Programm, diesmal in der Flensburger Förde. Auch wenn sich in diesem Jahr nur fünf Teilnehmer aus Kassel fanden, ging es am Donnerstag den 07.10.2010 schon um 5:30 Uhr mit dem Auto los.
Die Anreise zur Marina Sonwik verlief ohne besondere Vorkommnisse und so konnten wir schon um 11 Uhr in den Topf mit den (Schiffs-)Losen greifen - wir losten die FAME, eine Beneteau 43, ein fast neues Schiff.
Um 14 Uhr ging es dann endlich raus auf die Ostsee, erstes Probesegeln. Wind und Wetter waren so lala, aber man war endlich mal wieder auf dem Wasser.
Bezüglich der Schiffsgeschwindigkeit zeigte sich allerdings schnell, dass wir das Tempo der dort ebenfalls in Übung befindlichen Hanse 42 nicht annähernd halten konnten.
Und der Yardstick-Faktor der Yacht wird ja noch mit der gesegelten Zeit verrechnet. Abends gab es dann lecker Essen im Restaurant Mürwik.